Vorwand für ?nderung der ?pazifistischen Verfassung“

Japan bauscht mutma?liche Durchfahrt eines chinesischen U-Boots künstlich auf

13.09.2021

Japans Verteidigungsministerium behauptete, am Sonntag vor einer südlichen japanischen Insel ein chinesisches U-Boot gesichtet zu haben. Chinesische Milit?rexperten ?u?ern starke Zweifel an dieser Behauptung und erkl?ren, dass es wahrscheinlich nur ein weiterer Vorwand sei, um Gründe für eine ?nderung der pazifistischen Verfassung zu haben.


Ein neuartiges konventionelles U-Boot der chinesischen Volksbefreiungsarmee (VBA) nimmt am 23. April 2019 an einer Marineparade anl?sslich des 70. Gründungsjubil?ums der Marineeinheit der VBA auf dem Meer vor Qingdao in der ostchinesischen Provinz Shandong teil. Foto: Xinhua

 

Japan habe am Sonntag vor einer südlichen japanischen Insel ein U-Boot entdeckt, das im Ostchinesischen Meer nach Westen fahre, wie AP berichtet. Das japanische Verteidigungsministerium ist angeblich der Meinung, dass es sich um ein chinesisches U-Boot handele, weil sich ein chinesischer Lenkwaffenzerst?rer vom Typ 052D in der N?he des U-Boots aufgehalten habe, berichtete AP weiter. Weder das U-Boot noch das Schiff seien in japanische Hoheitsgew?sser eingedrungen. Der Vorfall hat dem Bericht zufolge Japans Vorsicht im Ostchinesischen Meer erh?ht, da China seine milit?rischen Aktivit?ten verst?rken würde.


China hat jedoch bisher keine entsprechenden milit?rischen Aktivit?ten in dem Gebiet angekündigt und einige chinesische Beobachter haben daher deutliche Zweifel an den japanischen Spekulationen ge?u?ert, da sie keinen Beweis für die Nationalit?t des angeblichen U-Boots vorlegen konnten.


Nach internationalem Recht k?nnen Schiffe und U-Boote frei in internationalen Gew?ssern fahren. Daher g?be es kein Problem, selbst wenn chinesische Schiffe au?erhalb der japanischen Hoheitsgew?sser navigieren würden, erl?uterte Song Zhongping, ein chinesischer Milit?rexperte und Fernsehkommentator, am Sonntag. Japan habe die mutma?lichen chinesischen Marineaktivit?ten aufgebauscht, weil es so noch mehr zur Stimmung der angeblichen ?China-Bedrohung" beitragen wolle, um dadurch noch mehr Vorw?nde zu haben, seine pazifistische Verfassung zu überarbeiten, so Song.


Japan hatte in den letzten Wochen bereits mehrmals über intensive Aktivit?ten der chinesischen Volksbefreiungsarmee (VBA) berichtet, darunter Durchfahrten von VBA-Kriegsschiffsflotten in der Miyako-Stra?e, der Tsushima-Stra?e und der La-Pérouse-Stra?e (auch Sōya-Stra?e genannt) - allesamt internationale Gew?sser.


In Japans jüngstem Wei?buch zur Verteidigung, das im Juli ver?ffentlicht wurde, wird zum ersten Mal die Stabilit?t der Insel Taiwan erw?hnt und die Situation der Diaoyu-Inseln erneut hervorgehoben. Sowohl bei der Insel Taiwan als auch bei den Diaoyu-Inseln handelt es sich allerdings um chinesische Hoheitsgebiete.


Japan und Vietnam h?tten zudem am Samstag ein Abkommen über den Transfer von Verteidigungsgütern unterzeichnet, das sich gegen China im Ostchinesischen Meer und im Südchinesischen Meer richtet, so ein Bericht von AP am Sonntag.


Zu den jüngsten Marineaktivit?ten Chinas in der N?he Japans sagte Xu Guangyu, ein leitender Berater der Chinesischen Vereinigung für Rüstungskontrolle und Abrüstung (China Arms Control and Disarmament Association), in der vergangenen Woche, dass die Ma?nahmen dazu beitragen würden, Frieden und Stabilit?t in der Region zu sichern, indem sie die rechtsgerichteten japanischen Kr?fte abschrecken. Gleichzeitig gebe es jedoch keinen Grund für China, sich allzu sehr um Japan zu sorgen und auf jede japanische Provokation milit?risch zu reagieren, da die japanischen Beh?rden ihre eigenen Ziele verfolgen würden, wie zum Beispiel die Wahlen, mahnte Xu.


Er machte zudem deutlich, dass sich Chinas Volksbefreiungsarmee in ihrem eigenen Tempo entwickle. 


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Quelle: www.kingbp.com

Schlagworte: Japan,U-Boot,China,Kriegsschiffsflotte,Taiwan

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